Die Firma Henry Steel*, neuer HOYEZ-Partner in Belgien, hat 2.400 m2 Bürofläche  für Jacobs Douwe Egberts ausgestattet, eines der führenden Unternehmen der Kaffeebranche. Der Umsetzung lag das Konzept eines sowohl heimeligen als auch nüchternen Ambientes zugrunde. Was die Technik, sowohl die Trennwände als auch die Türen betreffend, angeht, so lässt sich das oberste Ziel in zwei Wörtern zusammenfassen: Rafinesse (der Profile!) und Akustik.

Von Anne Aitzegagh

Das Projekt Café Jacobs Douwe Egberts

Jacobs Douwe Egberts. Dieser Name sagt Ihnen nichts? Na sowas. Es handelt sich dabei um einen der weltweiten Giganten der Kaffeebranche, der insbesondere die Marken Tassimo, Senseo, Maison du  Café, Jacques Vabre, L’Or oder Café Grand Mère vertreibt.

Vor Kurzem wurde das Büro Colliers International damit beauftragt, den neuen Firmensitz für Belgien und Luxemburg einzurichten.

Dieser belgisch-luxemburgische Firmensitz von Jacobs Douwe Egberts  befindet sich in der Nähe des Atomiums in Brüssel und erstreckt sich auf nur einer Ebene über 2.400 m2. Die riesige Fläche sollte komplett als Open Space arrangiert werden, aufgelockert mit Sitzungsräumen als „Bubble“ oder mit großzügigeren Maßen.

Die Innenarchitekten von Colliers International haben ein Industriedesign-Konzept entworfen, das mit dem Universum eines Cafés spielt, mit einem warmherzigen und heimeligen Empfangsbereich und mit viel Transparenz an den Arbeitsplätzen.

Mit der Umsetzung haben sie die Firma Henry

Steel betraut.

Wenn Sie durch die Tür von Jacobs Douwe Egberts  in Brüssel treten, treten Sie nicht in Büros ein, sondern in die heimelige Welt eines Cafés. Hier erinnert alles an die Wärme einer guten, dampfenden Tasse Kaffee, von der im Empfang ausgestellten Kaffeekannen-Sammlung bis zu den von der Decke „fallenden“ Leuchten.

H7 Transparence – Tür Tertial : Natürlich mit akustischen Eigenschaften

„Wir wollten, dass die Menschen wirklich das Gefühl haben, durch die Tür einer Café-Bar zu treten“, erläutert Bruno Meert, Innenarchitekt bei  Colliers International. „Unser Projekt bestand darin, warme Gestaltungsmaterialien mit den schwarzen , industrieartigen Trennwänden zu verbinden, um den Sitzungsräumen maximale Transparenz zu verleihen.“  Alle Büros sind daher als Open Space organisiert. Nur die Sitzungsräume sind völlig transparent abgetrennt, damit jeder weiß, was im Unternehmen passiert.“ Wir haben nur Auf Augenhöhe Folie angebracht, damit die Personen, die an den Meetings teilnehmen, nicht zu sehr durch das Kommen und Gehen abgelenkt werden“, erklärt  Bruno Meert.

Die Vertraulichkeit der Gespräche wird durch die akustischen Eigenschaften der Trennwände H7 Transparence in Verbindung mit den Türen Tertial gewährleistet. „Wir haben diese Türen ausgewählt, weil ihr edler Aluminiumrahmen zu der gewünschten Leichtigkeit und Ästhetik beiträgt und weil sie die akustische Leistung des Ensembles unterstreichen“, sagt Hein Vantomme, Projektverantwortlicher bei  Henry Steel.

Die neuen Türen Tertial sind mit europäischen Einsteckschlössern ausgestattet und tragen auch zum industriellen Erscheinungsbild des Standorts bei. „Die Kombination des eleganten Rahmens mit dem Gehäuse für die Türgriffgarnitur entspricht genau dem „Look“, den wir gesucht haben“, bestätigt Bruno Meert

Im Übrigen ermöglichen die europäischen Einsteckschlösser, mit denen die Türen ausgestattet sind, die Verwendung eines Schließplans. So gehört zu jedem Schloss ein Schlüssel, es kann aber aus praktischen Gründen auch mit einem oder mehreren anderen Schlüsseln geöffnet werden. Noch besser ist, dass in der Personalabteilung, zu der nur dort arbeitendes Personal Zutritt hat, die Türen Tertial mit elektronischen Schlössern geschlossen sind, welche sich entriegeln, wenn die Angestellten mit den Chips vorbeigehen, die ihnen ausgehändigt wurden. “Zusätzlich zu all diesen praktischen Funktionen verleihen diese Türen 

dem Ensemble einen wirklich besonderen Touch, zugleich fröhlich, retro und industriell. Das verstärkt die heimelige und familiäre Note, die wir diesen Räumlichkeiten verleihen wollten“, folgert Bruno Meert.

Die Meinung des Händlers und Monteurs

Hein Vantomme, Innenarchitekt, Firma Henry Steel*

„Als Colliers International uns mit diesem Projekt beauftragt hat, waren wir auf der Suche nach  neuen Trennwänden. Der Kunde hatte hohe Ansprüche hinsichtlich der Geräuschdämmung und der Transparenz. Wir haben die Trennwände H7 Transparence mit Doppelverglasung und stumpfer Verbindung gewählt, weil wir mit ihnen das Lastenheft perfekt erfüllen konnten. Unseren ästhetischen Vorschlag haben wir um die Türen Tertial ergänzt, weil sie, im Vergleich zu herkömmlichen Glastüren, 

die Akustik deutlich verbessern. Sie sind robust und gut verarbeitet, sie sind schnell und leicht aufzustellen.

Mit Blick auf die Verarbeitung haben wir auch das System Bâti H verwendet, das wir zusammen mit Holztüren integriert haben: Dieses System – vorbereitet und lackiert geliefert – ist eine sehr praktische, schnelle und ansprechende Lösung, mit der wir wertvolle Zeit auf dieser Baustelle gewonnen haben, auf der Zeit immer knapp war. Wir haben zum ersten Mal mit hOyez-Produkten gearbeitet, und wir sind begeistert davon.“

Hoyez 11/2018
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